Im Rahmen der Ausstellung „Es sind noch zu viele Fragen offen …“ in der Bildungsstätte Anne Frank findet am Freitag, 13. Mai 2016, in Kooperation der Franz-Böhm-Schule, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums

                um 12 Uhr in der Mensa der Franz-Böhm-Schule

                um 18 Uhr in der Bildungsstätte Anne Frank

eine szenische Lesung „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen“ zur Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) statt. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Lesung eingeladen.

 

Die Schülerinnen und Schüler haben sich seit Anfang des Jahres unter der Leitung von Frau Dr. Kanbıçak mit der Frage beschäftigt, was der Terror der NSU für die Angehörigen bedeutet. In der Performance lassen sie die Angehörigen sprechen, die ihre Trauer genauso zum Ausdruck bringen wie ihre Wut über die Ermittlungen. Manche von ihnen wurden verdächtigt, etwas mit den Taten zu tun zu haben. Oder sie mussten erleben, wie ihre ermordeten Söhne, Ehemänner und Väter von den ermittelnden Behörden dem „organisierten Verbrechen“ zugeordnet wurden, während ein rassistisches Motiv für die Morde geflissentlich ausgeblendet wurde.

 

Video zur Szenischen Lesung

 

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