Automobilkaufleute

Was macht man nach der Prüfung?

Man arbeitet in einem Autohaus im Verwaltungs-, Marketing- und Verkaufsbereich mit. Manche Autohäuser bieten nach der Abschlussprüfung eine einjährige Weiterqualifizierung zum Juniorverkäufer / zur Juniorverkäuferin an.

Man kann auch im Anschluss an die Ausbildung z. B. Volkswirtschafts- oder Betriebswirtschaftslehre (mit Schwerpunkt Automobilwirtschaft) studieren oder die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im KFZ-Gewerbe (BFC) in Calw oder Northeim besuchen, um einen Abschluss als "Betriebswirt:in im KFZ-Gewerbe" zu erreichen.

Da es sich um eine kaufmännische Ausbildung handelt, ist ein Einsatz auch in Branchen außerhalb der Automobilwirtschaft möglich.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildungsdauer beträgt je nach Schulbildung und betrieblicher Zustimmung 2, 2 1/2 oder 3 Jahre, wobei die 3-jährige Ausbildungsdauer der Regelfall ist.

Welche Inhalte werden unterrichtet?

Die Ausbildung erfolgt nach einem betrieblichen Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Automobilkaufmann/Automobilkauffrau. Das Fächerprinzip ist hier aufgegeben. Der Berufsschulunterricht wird, auf 3 Jahre verteilt, in insgesamt 12 Lernfeldern erteilt.

Den aktuellen geltenden Rahmenlehrplan können Sie hier auf den Seiten der Kultusministerkonferenz einsehen.

 

 

Neben berufsbezogenem Unterricht gibt es allgemeinbildenden Unterricht in Politik, Deutsch, Sport sowie Wahlpflichunterricht in Englisch.

Welches Ausbildungsziel steht am Ende der Ausbildung?

Automobilkaufleute sind in Autohäusern, bei Automobilherstellern und Importeuren von Automobilen tätig. Typische Arbeitsgebiete sind: Disposition, Beschaffung,  Vertrieb und Kundendienst. Automobilkaufleute arbeiten kundenorientiert und tragen dazu bei, einen wirtschaftlichen Betriebsablauf zu sichern.

 

Wo findet die Ausbildung statt?

Es handelt sich um eine duale Berufsausbildung. Die Lernorte sind Autohäuser aller bekannten Automarken und die Berufsschule. Der Berufsschulunterricht findet durchgehend an zwei Tagen in der Woche statt. Im 2. und 3. Halbjahr der Ausbildung übernimmt davon einen Tag die Heinrich-Kleyer-Schule, durch die unter anderem auch die technischen Inhalte der Ausbildung unterrichtet werden.

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