So lautete das Motto der Veranstaltung zur Diebstahlprävention, die am Donnerstag, den 24.10.2019, vom Polizeipräsidium organisiert wurde, um uns sämtliche Tipps und Tricks näherzubringen, die für den Einzelhandel im Hinblick auf die Sicherheit von Bedeutung sein könnte.

Polizeioberkommissarin Saskia Kißler und Hr. Stefan Siegel, geprüfter Detektiv haben erklärt, wie man es den Tätern schwer macht, einen Ladendiebstahl zu begehen - vorausgesetzt man erkennt sie: laut dem Präventionsrat ist es allein schon eine Herausforderung, eine derartige Person zu erkennen, da es kein Stereotyp unter den Langfingern gibt. Man kann sie lediglich in verschiedene Gruppen einordnen: während der Gelegenheitsdieb eher seltener zuschlägt und auf einen günstigen Moment wartet, kreiert der Profi sich seinen Moment selber, der im Nachhinein nur von den Kameras bemerkt wird.


Wie wir des Weiteren lernen durften, ist der ursprüngliche Zweck der Alufolie - Nahrungsmittel verpacken - mittlerweile nicht mehr auf der Höhe der Zeit, wird sie doch heute dafür benutzt, das Innenleben der Taschen zu schmücken, wodurch keine Funksignale durchgelassen werden und somit akustische Diebstahlsicherungen außer Kraft gesetzt werden. Versagt die besagte Taktik doch und man erwischt jemanden auf frischer Tat, ist es wichtig Ruhe zu bewahren, Provokationen und Anschuldigungen zu vermeiden und die verdächtige Person nicht anzufassen, da dies gefährliche Folgen mit sich bringen könnte. Man geht auf Nummer sicher, wenn man die Polizei ruft, die als einzige Instanz das Recht hat, ein verdächtiges Gepäckstück zu untersuchen.


Ergänzend dazu hat Hr. Teßmer sein Unternehmen vorgestellt, das durch Einbruch- und Diebstahlschutz und verschiedenen Meldeanlagen an Türen und Fenstern für die nötige Sicherheit sorgen könne. Dies läutete schließlich auch das Ende der Veranstaltung ein, die ähnlich endete, wie sie begann: „Mir basse uf !“

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