Studienfahrt nach München der Klassen 10AK01, 10AK03 und 11AK03

Ein kurzes Knallen, ein Funkensprühen und mit einer eleganten Drehung seines Werkzeugarms fährt der Schweißroboter zurück in seine Ausgangsposition. Den Tanz der Roboter konnten drei Klassen auszubildender Automobilkaufleute zusammen mit ihren Lehrkräften (Herrn Alt, Frau Bohländer, Frau Fiebig-Schulze und Herrn Schulz) im BMW-Werk München bewundern. Im Rahmen einer Studienfahrt vom 19. bis 22. April stand natürlich eine Werksbesichtigung des bayrischen Automobilbauers auf dem Programm.

 

Und so erfuhren die insgesamt über 50 Schülerinnen und Schüler, dass BMW in diesem Werk einen Automatisierungsgrad von 97% bei insgesamt etwa 7500 Mitarbeitern aufweise. Kein Wunder, dass man mehr Roboterarme, Förderbänder und elektronische Sensoren als menschliche Arbeitskräfte sah. Die perfekte Programmierung der Maschinen sorgt für einen naht- und reibungslosen Arbeitsablauf, der die Herstellung der Fahrzeuge auf beengtem Raum und auf drei Etagen verteilt überhaupt erst ermöglicht. Entsprechend beeindruckt waren die Klassen von diesem Programmpunkt. Und als dann im angrenzenden BMW-Museum einige Raritäten zu sehen waren, fühlte sich manch einer der autobegeisterten Azubis im Paradies.

Über die Historie der Mobilität, von den Postkutschen bis zu den Möglichkeiten der Hybrid- und Elektroautos, konnten sich die Schülerinnen undSchüler im Verkehrszentrum des Deutschen Museums informieren. Und während sich die ein oder anderen im Schilderwald des Fahrsimulators verirrten, ließen sich andere vom Postkutschensimulator durchschütteln.Selbstverständlich stand auch eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, die von der Innenstadt bis in die Randbezirke zu Schloss Nymphenburg reichte. Die ausgedehnte Gartenanlage beeindruckte bei herrlichem Sonnenschein.

Und wenn man schon einmal in München ist, dann lässt man sich natürlich auch die Isar-Auen, den Englischen Garten, den Viktualienmarkt und das bodenständige Essen nicht entgehen.Am Mittwoch, nach dem Auschecken aus dem Hostel, sollten die Schülerinnen und Schüler jedoch auch die Schattenseiten Münchens kennenlernen. Vor der Rückreise wurde ein Zwischenstopp in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau eingelegt. Von den Nationalsozialisten 1933 ohne große Geheimhaltung eröffnet, war es ein typisches Männer-Arbeitslager, das vor allem in den letzten beiden Jahren seines Bestehens katastrophale hygienische Zustände aufwies. In einem Lager für wenige tausend Menschen befanden sich Ende 1944 63.000 Menschen.

Bewegt und sprachlos trat die Gruppe im Anschluss die Heimreise an.

 

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21.Nov. 08.30 - 12.30

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