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In dem Kriminalroman "Happy birthday, Türke!", geschrieben von Jakob Arjouni, geht es um einen Privatdetektiv, welcher einem kuriosen Mordfall auf der Spur ist. Erstausgabe war 1985 im Buntbuch-Verlag und umfasst 169 Seiten.

Der Titel täuscht, "Happy birthday, Türke!" ist ein deutscher Kriminalroman, welcher in Frankfurt spielt und den ersten Fall des Hauptcharakters erzählt.

Der Roman handelt von dem Deutsch-Türken Kemal Kayankaya, welcher als kleines Kind seine Eltern verlor und daraufhin von einer deutschen Familie adoptiert wurde. Betrunken vom Vortag wacht der, von den immer gleichen langweiligen Tagen, gelangweilte Privatdetektiv auf und bemerkt, dass sein Geburtstag ist. Mit einem guten Restpegel vom Vortag schlendert der Deutsch-Türke mit zwei Stück Kuchen in sein dunkles Büro. "Happy birthday, Türke!" - da bekommt er seit langer Zeit wieder Kundschaft. Eine Türkin, wie soll es anders sein, welche sehr zurückhaltend wirkt, fängt an auf Türkisch zu sprechen. Kemal Kayankaya, durch und durch ein türkischer Name, jedoch nicht der türkischen Sprache fähig, stellt sich vor und versucht die Türkin vom Gehen zu hindern. Sein erster Fall seit langem und heute ist sein Geburtstag! Das kann er sich natürlich nicht entgehen lassen und ein wenig Gesellschaft tut auch ganz gut.

 

"Ich verteile Kuchen und Kaffee und setzte mich ihr gegenüber hinter den Tisch.

            "Na, dann wollen wir mal. Ich hoffe, Sie mögen Sachertorte?" Ihre Ohrringe schlenkerten ein bißchen hin und her, vielleicht sollte es "ja" bedeuten.Wir schlabberten eine Weile still vor uns hin. Dann fing sie endlich an zu erzählen. Ich zündete eine Zigarette an, lehnte mich zurück und hörte zu. Sie sprach etwas gebrochenes Deutsch und wiederholte sich manchmal. Es lief auf folgendes hinaus: Ihrem Mann, Ahmed Hamul, hatte man vor ein paar Tagen in der Nähe des Bahnhofs ein Messer in den Rücken gesteckt. Die den Fall bearbeitende Polizei tat – nach Meinung von Ilter Hamul, Ahmeds Frau, die mit mir Torte aß – nicht ihr Möglichstes, um den Mörder ihres Mannes ausfindig zu machen. Sie vermutete, daß ein toter Türke genauere Ermittlungen nicht wert sei." (Seite 14, Zeile 1-17)

"Zweihundert Mark am Tag plus Spesen. Aber versprechen kann ich nichts." (Seite 14, Zeile 28-29)

Spätestens nachdem die Witwe einen Tausend-Mark Schein auf den Tisch legte, war das Interesse des Privatdetektivs Kemal Kayankaya geweckt. Denn dieser Tausend-Mark Schein ist anscheinend nur einer von vielen, welche der tote Ahmed Hamul seiner Frau vor seinem Tod überließ.

 

Nach intensiven Bemühungen findet der engagierte Privatdetektiv Interessantes über den Fall "Hamul" heraus. Es war nicht nur eine Messerstecherei mit einem betrunkenen Obdachlosen am Bahnhofsviertel. Diese Angelegenheit umfasste Justiz und die Straße. Korruption und Drogen sind nur zwei von weiteren Schlagwörtern welche ich jetzt nur nenne.

 

 

Meine Meinung zu diesem Buch:

"Happy birthday, Türke!", ich dachte, man will mich auf den Arm nehmen, ich wusste nicht, was ich mir darunter vorstellen soll. Aber... Ich habe nicht nur das Buch gelesen, sondern auch das Hörbuch, welches von Rufus Beck vorgelesen und im Jahr 2007 erschienen ist, angehört. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, nach Jahren mal wieder ein Buch gelesen zu haben. Die Story war fesselnd, die Hörbuch-Stimme war angenehm und der Inhalt war sehr interessant. Schlagwörter wie "Frankfurt", "Kronberg" u.ä. fielen regelmäßig, weshalb ich mich noch leichter in den Roman hineinversetzen konnte, da die Geschichte hier, in unserer Nähe, stattfand. Es war zu keinem Zeitpunkt langweilig, die Tatsache, dass es in diesem Buch um einen Deutsch-Türken geht, welcher raucht und trinkt und auf der Suche nach Abwechslung und Rätseln ist, hat mir wirklich sehr gefallen. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen.

 

 

 

 

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