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In dem Buch ,,Xatar Alles oder Nix“, das am 12. Oktober 2015 im Riva Verlag erschienen ist, geht es um einen Jungen, der uns von seinem steinigen Weg zum Erfolg erzählt. Giwar Hajab alias Xatar ist in Kurdistan geboren.

Die Geschichte startet mit dem Krieg gegen die Kurden in der Türkei.  Zu dieser Zeit wurde Giwar und seine Familie für 2 Wochen gefangen genommen. Ein Pariser Geschäftsmann holte sie aus dem Gefängnis und ermöglichte es ihnen anfangs in Paris zu leben. Der Mann sorgte dafür, dass es ihnen gut ging. Doch den Eltern von Giwar passte das nicht, und sie suchten sich etwas Eigenes. Sie sind nach Bonn umgezogen. Xatar besuchte zu dieser Zeit das Gymnasium. Schnell merkte er, dass er ein Außenseiter war. Die Lehrer haben sich ihm gegenüber rassistisch verhalten. Die anderen Mitschüler nannten ihn Assi. Giwar hatte aber auch Freunde. Meist waren es auch Außenseiter, die als Assis beschimpft wurden, genauso wie er. Sie wohnten auch in seinem Wohnviertel. Giwar erlebte in der Schule viele Enttäuschungen. Aber auch als er sportlich tätig war, wurde ihm der Traum, Profibasketballer zu werden, genommen. Durch diese Enttäuschungen hat er bei seinen Eltern nach Bestätigung gesucht, doch dies war vergeblich. So versuchte er Bestätigung bei seinen Freunden zu finden und fing an, sich auf der Straße mit der nächstmöglichen Person zu boxen, um sich einen Namen und einen Ruf auf der Straße zu machen. Doch auch dies endete in einer Nacht, als er sich mit mehreren boxte.

Sein Leben änderte sich erst, als er zum ersten Mal das Album ,,The Chronik“ von Dr. Dre hörte. Ihm gefielen die Hip Hop-Beats in Kombination mit den Raps sehr. 1995, als sein  Vater die Familie verlassen hatte, zog die Mutter mit ihm und seiner Schwester zum Brüser Berg, einem Bonner Stadtteil. Dort lernte er Ssiawash Sadat alias SSIO kennen. Sie freundeten sich schnell an, da sie die gleiche Vorliebe hatten, Rappen. So fingen beide 1999 mit dem Rappen an. Sie waren zunächst nicht sehr bekannt, doch dies änderte sich mit der Zeit. 2008 wurden sie durch erste Songs bekannt. Sie waren so gut, dass sie anschließend auch ein Label gründeten, das Label ,,Alles oder Nix“. Doch dies war noch nicht alles. Sein größter Erfolg sollte erst noch kommen.

Ich finde, dass das Buch lesenswert ist. Die Sicht eines Menschen, der es nicht leicht hatte, wird gut dargestellt. Deutlich geschildert wird auch, wie er sich immer wieder aufrappelte. Er lebt seinen Traum und keine Steine auf seinem Weg zogen ihn runter. Er erzählt von Geschichten aus seiner Vergangenheit oder Jugend, die darauf hinweisen, dass er es in Deutschland nicht leicht hatte, weil er als Ausländer gesehen wurde/wird. Deswegen wurde er zunächst auch nicht akzeptiert, bis ihn die Mitmenschen besser kannten und ihn respektierten.

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