Es war unsere erste Reise auf afrikanischem Kontinent und für uns alle daher eine neue Erfahrung. Am Flughafen angekommen wurden wir freundlich von den spanischen SchülerInnen und LehrerInnen empfangen. Dort freuten wir uns besonders auf das Wiedersehen mit denen, die uns zuvor schon in Frankfurt besucht haben. LehrerInnen und Eltern der Schüler fuhren uns zum Hotel Rusadir, wo wir unseren Aufenthalt verbrachten. Auf dem Weg dorthin fiel uns sofort der exotische Charme der Stadt auf.

Als europäische Enklave gilt Melilla als Brennpunkt in Sachen Immigration. Bei einem Spaziergang entlang des Grenzzauns wurde die bedrückende Atmosphäre spürbar. Wir trafen auf afrikanische Flüchtlinge und deren Lager. Allein der Anblick des Zauns, welcher Melilla von Marokko abgrenzt, schüchterte uns ein. Gleich dahinter steht der Berg Gurugu, der uns als Stützpunkt von Flüchtlingen bekannt ist und zudem kleine Städte, die Marokko angehören.

Die meiste Zeit verbrachten wir mit den spanischen Schülerinnen und Schülern. Neben einem Barbecue auf dem Rostro Gordo Berg und Besuchstagen in unserer Partnerschule IES Rusadir wurde am Strand auch ein Sporttag veranstaltet. Es gab Wettkämpfe in Volleyball und in anderen lustigen Sportaktivitäten, die von den spanischen Sportlehrern koordiniert wurden.

Begleitet durch einen Touristenführer machten wir eine Besichtigung vom Platz der vier Kulturen bis hin zu der 400 Jahre alten Burg. Er zeigte uns das innere der Zitadelle und erzählte ihre historische Vergangenheit. Anschließend fanden sich alle zu einem Bring-and-share-Buffet in der Schule ein, welches von den Eltern der spanischen Schülerinnen und Schüler vorbereitet wurde.

Am letzten Tag erwartete uns Melillas Bürgermeister, um uns zu verabschieden. Als Dankeschön für die Teilnahme am Comenius Projekt und der Kooperation mit Schulen aus Norwegen, Italien und Deutschland überreichten wir ihm ein kleines Geschenk. Bei einem Rundgang durch das Amtsgebäude wurden letzte Bilder geschossen. Am Flughafen mussten wir uns letztendlich auch von unseren spanischen Freunden verabschieden. Diese gaben uns als Abschied kleine Andenken auf den Flug mit.

Wir als Schüler der Franz-Böhm-Schule haben mit Freude an dem Comenius-Projekt „Immigration and young European students“ teilgenommen. Wir machten viele neue und nette Bekanntschaften und schätzen die besondere Erfahrung, die wir dadurch mitnehmen konnten.

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Dann kontaktieren Sie die Koordinatorin für Internationale Projekte, Frau Longoni-Neff

oder Herrn Wibrow.

 

Weitere Ansprechpartner für den Austausch mit Polen, der vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert wird, sind Frau Tomaszewska und Herr Trageser.

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